index,follow
Hausnotruf

Was ist der DRK-HausNotruf?

Der DRK-HausNotruf ist eine vorbeugende Sicherheitsmaßnahme, die allen Menschen mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko ein weitestgehend selbstständiges und unabhängiges Leben in der eigenen Wohnung ermöglicht.
Ältere, behinderte oder kranke Menschen und auch Risikopatienten kommen oft noch gut in der eigenen Wohnung zurecht, müssen aber damit rechnen, dass sie jederzeit auf schnelle Hilfe angewiesen sein können.
Die Möglichkeit, durch einen Sturz oder einen Schwächeanfall plötzlich hilflos und dann alleine zu sein, ist ein schwere Belastung. Hier hilft der DRK-HausNotruf!
In einem Notfall kann über ein festinstalliertes HausNotruf-Gerät und einen tragbaren kleinen Sender, sofort direkter Kontakt zur DRK-HausNotruf-Zentrale hergestellt werden, die dann unverzüglich bedarfsgerechte Hilfe einleitet. Der Teilnehmer hat in einem Notfall die Sicherheit, nicht alleine zu sein. Und das rund um die Uhr!

Wer braucht den DRK-HausNotruf?

  • Ältere Menschen
    Viele ältere Menschen leben immer oder zeitweilig alleine. Sie sollten rechtzeitig vorsorgen für die Zeit, in der sie auf Hilfe von anderen Menschen angewiesen sein könnten.
    Ein Sturz im Badzimmer oder ein Schwächeanfall können schnell zu einer Situation führen, in der sofortige Hilfe nötig ist. Im Alltag ist dann jedoch nicht immer jemand erreichbar, der sofort helfen kann.
    Der DRK-HausNotruf gibt die Sicherheit, rund um die Uhr, einen Ansprechpartner in Notsituationen zu haben!
  • Behinderte Menschen
    Selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben zu können, ist für behinderte Menschen von besonders großer Bedeutung. Der DRK-HausNotruf ermöglicht ihnen, in vielen Gefahrensituationen diese Selbstständigkeit zu bewahren. Der DRK-HausNotruf ist eine wichtige Sicherheitsausstattung einer behindertengerechten Wohnung, die die Entscheidung eines selbstständigen Lebens erleichtert.
  • Kranke Menschen und Risikopatienten
    Menschen, die mit einer Krankheit leben, wissen, dass leicht eine Situation eintreten kann, in der sie auf schnelle und fachkundige Hilfe angewiesen sein könnten.
    Dies gilt insbesondere für Risikopatienten, wie z. B. Menschen mit Kreislaufschwäche, Bypass-Patienten, Infarktgefährdete und Diabetiker.
    Der DRK-HausNotruf gibt ihnen die Sicherheit, dass im Notfall unverzüglich fachkundige Helfer geschickt werden, die bereits über die Krankengeschichte und eventuell notwendige Medikamente informiert sind und sofort die richtigen Maßnahmen einleiten können.

Wie funktioniert der DRK-HausNotruf?

Das HausNotruf-System des DRK besteht aus einer Teilnehmerstation, die in der Wohnung an das Telefon- und Stromnetz angeschlossen wird. Sowie aus einem kleinen unabhängigen Sender, den der Teilnehmer am Körper trägt.
Der Teilnehmer kann mit dem Sender von jedem Punkt der Wohnung aus das HausNotruf-Gerät aktivieren. Es ist mit einem Lautsprecher und einem hochempfindlichen Mikrofon ausgestattet und ermöglicht so einen freien Sprechkontakt in der ganzen Wohnung. Wird der Alarm ausgelöst, hört die DRK-HausNotruf-Zentrale über das Mikrofon jedes Geräusch in der Wohnung, wie etwa Hilferufe oder auch nur Bewegungsgeräusche. Über den Lautsprecher kann sie sofort direkten Sprechkontakt mit dem Teilnehmer aufnehmen. Auch wenn dieser nicht mehr in der Lage sein sollte zu sprechen, weiß die Zentrale sofort, wer den Notruf ausgelöst hat.

Weitere Informationen

Wenn Sie mehr Informationen wünschen wenden Sie sich bitte an den DRK Kreisverband Hochtaunus e.V.

HNR-Gerät